Im „SK-Labor“ geben sich Solinger Künstlerinnen und Künstler einen Raum zum gemeinschaftlichen Experimentieren an ungewöhnlichen oder besonderen Orten, in immer neuen Konstellationen. 

Quartier Wald

Kunst in Solingen-WALD und im NETZ.

QUARTIER WALD ist ein langfristig angelegtes und „wachsendes“ Kunstprojekt, das anspruchsvolle Kunst aus dem „Elfenbeinturm“ der Museen und Galerien herausholt und das alle Einwohner*innen und Besucher*innen von Solingen-Wald anspricht – online wie demnächst auch offline.

Im Zentrum von Solingen-WALD werden ab Mitte November an zunächst zehn Straßenlaternen „Hotspots“ eingerichtet:

An einer solchen „Hotspot“-Laterne wird ein großes Bild als Hingucker befestigt sein. In Augenhöhe am Laternenmast finden interessierte Passanten einen QR-Code, über den sie via Smartphone weitere Kunstwerke im virtuellen Raum entdecken können: Fotoserien, Malerei, Zeichnungen, Plastiken – alle mit Bezug zum Stadtteil WALD. Noch praktischer ist es für diejenigen, die über die „Mensch-Solingen-App“ von solingen.digital verfügen: Die macht den User nämlich gleich vor Ort mittels sogenannter Beacons auf die Kunst aufmerksam.

Das Konzept wurde von einem Team der Solinger Künstler entwickelt gemeinsam mit den Initiatoren, dem leider viel zu früh verstorbenen Manfred Hahn und seiner Frau Gabi. Das Kunstprojekt wird zurzeit in Kooperation mit der Stadt Solingen, solingen.digital im Rahmen von SMART CITY umgesetzt.

Und:

Wer Interesse hat, kann hier die Solingen-App kostenlos herunterladen:

Mensch-Solingen-App für Androids 

Mensch-Solingen-App für iPad und iPhone

www.quartier-wald.de

Von Orkas und anderen Tieren“ ist Ergebnis und Nachklang einer Performance, die vier Künstlerinnen des Vereins Solinger Künstler e.V., Susanne Müller-Kölmel, Ela Schneider, Judith Funke und Güdny Schneider-Mombaur, im Herbst 2017 kurz vor Abriss eines Hallenbades in Solingen inszenierten.

Das in die Jahre gekommene Bad aus den Siebzigern war Schauplatz und Kulisse für eine symbolträchtige Aktion: Der Auszug der Schwimmtiere. Das Wasser war bereits abgelassen. Die leeren weiß gekachelten  Schwimmbecken boten so den angemes- senen Raum für die Kunst-Performance in der 30 große Schwimmtiere, ihr letztes festliches Ausgehkleid erhielten.

Gerade die Abwesenheit von Wasser in einer dafür ausgelegten Architektur, einem Hallenbad, hat die vier Performerinnen inspiriert, die Konsequenzen künstlerisch zu inszenieren – den Auszug der Schwimmtiere aus einer für diese lebensfeindlichen Umgebung. Denn Wasser als das Lebenselexier macht Badespaß, Gesundheit und Lebensfreude erst möglich. Nach dem Auszug, zurück im Atelier erlebten, die  bemalten Schwimmtiere eine künstlerische Transformation: die dreidimensionalen Objekte wur­den von uns in zweidimensionale Formen überführt. Die Werke waren bis jetzt an drei Orten installiert: 

Galerie SK, Solingen|Aquarius Wassermuseum, Mühlheim an der Ruhr|KulturBadehaus, Burscheid