Meine künstlerische Praxis bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Erinnerung und aktuellen gesellschaftlichen Ereignissen. Im Zentrum steht dabei die beständige Auseinandersetzung mit Techniken, Materialien und kreativen Prozessen, die es mir ermöglichen, Verbindungen und Brüche sichtbar zu machen, das Leben zu verstehen, zu reflektieren und zu gestalten. Die Relevanz meiner Arbeit liegt darin, Wege zu erkunden, wie ein sensibler Umgang mit den zentralen Fragen des Lebens in einem sich ständig wandelnden Umfeld erhalten und weiterentwickelt werden kann. Erinnerung ist dabei nicht bloß Rückgriff auf Vergangenes, sondern Ausgangspunkt, der neue Horizonte eröffnet.