Documenta 14 – meine ganz persönliche Sicht:

…viel Regen, Spiegelungen auf druckimprägnierten Platten, bunte Schirme, der Himmel auf Erden lenkt ab von den verbotenen Büchern.

Ich gehe konform mit dem neuen Konzept der „Spaziergänge“ auf der documenta 14 – zwei Stunden etwa dauern sie.  Schlängeln sich durch, beginnend an verschiedenen Meetingpoints.

Ich habe den Spaziergang durch die „neue Galerie in der „alten Hauptpost“ genossen, fast melancholisch werde ich erinnert an die Kolloquien der Hochschulzeiten.

Die partizipatorische Betrachtungs- und Wahrnehmungsstruktur … öffnet Räume und ermöglicht Austausch – spärliche Informationen ergänzen ohne festzulegen, wach soll man bleiben, Abstand nehmen vom Konsum. Die Frage nach dem was Kunst ist, sein soll oder kann … wird nicht beantwortet – gut so. Mehr Malerei hätte ich gerne gesehen und mehr Zeit hätte ich gerne gehabt. Wie gut es tut zwischendurch auf einer Mauer zu sitzen mit einer Flasche Wasser, Dinge am Rande geschehen zu lassen und der „Kunst“ nachzuspüren … sich ein eigenes Bild machen …